Zum Hauptinhalt springen

Teilen

Teilen

Unsere Daten gehören uns!

Gute Digitalisierung braucht keine Überwachung

Wir wollten einen sicheren elektronischen Identitätsnachweis, doch mit dem E-ID-Gesetz bekommen wir eine Totalüberwachung auf Schritt und Klick. Schon wieder gefährdet ein unsicherer Schweizer Pass unsere persönlichen Daten und hilft, dass Grosskonzerne sich an unseren Personendaten bereichern. Da nützt es auch nichts, wenn die E-ID vom Staat herausgegeben wird.

Wir wollen nicht dazu gezwungen werden unsere Daten herauszugeben… und erst recht nicht noch mit Gebühren und Steuern dafür zahlen!

WIR FORDERN:

  • Echte Freiwilligkeit
    statt diskriminierendem Zwang
  • Datensparsamkeit
    Statt exzessiver Datensammlung
  • Digitale Selbstbestimmung
    Statt kollektive Gefährdung
  • Eine vertrauens­würdige E-ID für uns
    nicht für Konzerne und Fichenstaat
erzwungen
vorgetäuschte Freiwilligkeit

Die E-ID ist nur auf dem Papier freiwillig. In der Praxis wird die E-ID im Internet schleichend zur Pflicht. Neue Gesetze oder aktive politische Vorstösse verlangen Identifikation auf Instagram oder Facebook, für das Kommentieren auf Nachrichtenportalen, elektronisches Unterschriftensammeln, für das elektronische Patientendossier (EPD), beim Kauf von Stadiontickets oder sie wollen eine Klarnamenpflicht für Threema oder WhatsApp. Dies bedroht im Besonderen auch die Digitale Inklusion.

unnötig
Vorgetäuschte Notwendigkeit

Für digitale Behördendienste wie Steuererklärungen, Baugesuche oder Kita-Gutscheine braucht es keine E-ID, dafür haben wir bereits AGOV. Was übrig bleibt sind Kontoeröffnung oder der Abschluss eines Kletterhallen-Abos. Und natürlich der Ausweiszwang im Internet.

gegen statt für uns
Kommerzielle und staatliche Interessen

Die E-ID ist nicht für die Bedürfnisse der Menschen konzipiert, sondern für Grosskonzerne und Behörden, die damit unser Verhalten alltäglich überwachen, vermessen, analysieren und bewerten. So landen unsere Daten bei Konzernen wie TikTok, Instagram, Google, Pinterest oder mit Disney+ auch die unserer Kinder. So wird die Dauer-Identifikation im Netz zur neuen Normalität werden.

nicht datensparsam
Unnötige Speicherung besonders schützenswerter Daten

Für die Online-Ausstellung musst du ein Gesichtsvideo einreichen. Auch Vor-Ort darf ein Gesichtsvideo erstellt werden. Daraus kann ein 3D-Gesichtsabdruck erstellt werden – eine besonders sensible biometrische Information, die einmal entwendet NICHT geändert werden kann wie ein Passwort. Und diese werden bis zu 15 Jahre gespeichert! Gleichzeitig können Unternehmen einfach die Daten der E-ID verlangen. Wer Privatsphäre ernst nimmt, sagt Nein zu dieser E-ID.

naiv
Risiko für Identitätsdiebstahl

Online-Ausstellungsverfahren von Banken wurden schon zahlreich gehackt, dies zeigt die gravierenden Sicherheitsrisiken. Genau so könnten Kriminelle massenhaft Identitäten aller Schweizer Bürger:innen stehlen und missbrauchen - auch bei staatlichen Stellen. Gleichzeitig werden die Daten der E-ID, die von Unternehmen gesammelt werden, ein begehrtes Ziel sein.

Fazit
Vorgetäuschter Nutzen

Die E-ID wird als Lösung für die digitale Schweiz verkauft – dabei löst sie keines der eigentlichen Probleme.
Weder die falschen Digitalstrategien im Bundeshaus und Behörden noch IT-Desaster werden damit behoben. Sie lenkt ab von strukturellen Fehlern, fehlender Digitalkompetenz, millionenschweren IT-Flops und strategischen Fehlentscheiden. Gleichzeitig bringt die E-ID neue Risiken – ohne echten Nutzen für uns Bürger:innen.
Dieses E-ID-Gesetz ist ein Geschenk für Big Tech und für staatliche Überwachung. Tritt dem Bürger:innen-Komitee bei und stimme "Nein" zur E-ID!

Ich will

Bitte klicke an, was Du gerne möchtest
Bitte den Vornamen angeben
Invalid Input
Bitte die E-Mail Adresse angeben
Invalid Input
Invalid Input
Invalid Input
Bitte bestätige den Datenschutz